Kleintiere


Vögel

Zwei Gänse, 5-6 Jahre alt, zu zäh zum Essen :-))




Patenschaften

Sicherlich hat nicht jeder von Ihnen die Möglichkeit ein Tier zu adoptieren. Wenn Sie unseren Tieren dennoch

helfen möchten, haben Sie die Möglichkeit eine Patenschaft zu übernehmen. Jeder einzelne Euro hilft, die

Versorgung dieser Tiere zu sichern. Oftmals können Tiere aus den unterschiedlichsten Gründen nicht mehr

weitervermittelt werden - manchmal findet sich einfach niemand, der diese Sorgenkinder aufnimmt oder mit

ihnen zurechtkommt, manchmal sind sie einfach zu alt oder krank. Wir suchen für sie Dauerpflegeplätze und

übernehmen die anfallenden Arztkosten, weil wir der Meinung sind, dass jedes Tier das Recht hat wenigstens

einmal im Leben ein Zuhause in einer Familie zu haben, geliebt zu werden und solange leben zu dürfen, wie

das Leben für sie noch lebenswert ist. Kein Tier soll leiden - und damit ist nicht nur das körperliche Leiden

gemeint. Seelisches Leiden ist oftmals viel schlimmer und genau dagegen können wir etwas tun.


Unsere Bankverbindung: Wormser Volksbank Konto 10364000 -
IBAN: DE65 5509 1200 0010 3640 00 - BIC: GENODE61AZY




Vertrauen?
In das Leben? Ich bin jetzt 14 Jahre alt. Und wenn ich so darüber nachdenke, was diese vierzehn Jahre mich gelehrt haben......also Vertrauen war ganz gewiss nicht dabei.
Ich habe gelernt, dass Menschen unberechenbar sind. Sie locken mit freundlicher Stimme und treten dann schmerzhaft zu. Sie werfen mit Steinen, wenn man sich ihren Abfällen nähert, auch wenn man sehr hungrig ist und sie selber diese Dinge weggeworfenhaben.
Ich habe gelernt, dass der Regen manchmal schneidet wie Messer und die feuchte Kälte die Knochen zerbröckeln lässt.
Dass Beton hart ist und Tage endlos sein können...
Ich habe gelernt, dass ich klein bin und mich nicht wirklich wehren kann - nicht gegen meines gleichen, nicht gegen Menschen, nicht gegen das Schicksal
Heute auf der Straße, morgen hinter Gittern, ohne zu wissen, warum und wieso
Ich habe Resignation gelernt, habe gelernt, hinzunehmen, was mit mir passiert, viel Schlimmes und wenig Gutes.....
Das ist es, was die 14 Jahre meines Lebens mich gelehrt haben......

Mit diesem Text hatten wir auf unserer homepage unter „Graue Schnauzen“ Toby ins Netz gestellt. Einer von 400 Hunden in einem italienischen Tierheim. Einer unter viel zu vielen alten Hunden, die seit Jahren vergeblich auf eine letzte Chance warten. Ein unscheinbarer, nicht jeden ansprechenden Hund. Seit Jahren schon hatte ich diesen alten Herrn im Blick, aber immer war sein Plätzchen belegt und dem Menschen gegenüber zeigte Toby sich scheu. Ich zögerte, bis ich dieses Jahr selbst ins Tierheim flog. Aber auch dort war ich mir nicht sicher, ob ich uns nicht doch zuviel zumuten würde. Ob es für Toby das richtige war, ihn nach elf Jahren Tierheim umzusiedeln. Toby zeigte sich mir gegenüber sehr freundlich, aber anfassen oder ein Leckerli aus der Hand nehmen war unmöglich. Also sagte ich „nein“, als ich aber am nächsten Tag wieder zu ihm ging wurde daraus „ja“. Ja – Nein und endlich ein endgültiges „Ja! Ich will!“ Dieser kleine Bursche, der von Tag zu Tag sich mehr freute wenn ich kam, den aber sein Misstrauen und seine Angst daran hinderte mir sein Vertrauen zu schenken.
Ich flog ohne ihn zurück, versprach ihm aber, dass er zu uns kommen dürfe und eine Woche später löste ich mein Versprechen ein. Jetzt ist Toby Zuhause angekommen. Bereits am ersten Abend nahm er das Leckerli aus der Hand! Und jeden Tag lernt er mehr. Er läuft Treppen, fährt im Auto ganz brav mit in den Garten, Halsband und Sicherheitsgeschirr trägt er zwischenzeitlich auch und verträgt sich bestens mit Hunden und Katzen. Fremden Menschen gegenber ist er noch verhalten, wenn aber jemand aus unserer Familie nach Hause kommt, wedelt und tänzelt er wie verrückt. Seine Freude ist ansteckend! Das Gassi gehen in bewohnten Gebiet üben wir nun Schritt für Schritt. Wenn es abends dunkel ist, wenig Verkehr und wenig Menschen unterwegs sind, gehen wir gemeinsam immer etwas weiter spazieren und das macht er mit dem größten Vergnügen. Ja, Toby entdeckt das Leben neu! Was muss dieser alte Hund in den elf Jahren Tierheim vermisst haben, dass er in so kurzer Zeit solch riesigen Lernprozess bewältigen kann. Wie groß war wohl seine Sehnsucht nach Liebe und Geborgenheit! Auch ein alter Hund ist lernfähig, seine Lebenserfahrung ist hilfreich und sein Überlebenswille vollbringt Wunder. Tiere spüren, ob man es gut mit ihnen meint und wenn sie sich wohlfühlen geben sie ihr Bestes! Wir wissen, dass unsere gemeinsame Zukunft nicht noch zehn Jahre dauern wird, aber wir werden diese gemeinsame Zeit in vollen Zügen genießen! Eins ist tröstlich für uns, Toby wird nicht einer der armen Seelen sein, die einsam in einem Tierheim sterben, ohne dass ihr Traum auf eine zweite Chance, eine Begnadigung ihres „Lebenslänglich“ und eine Familie die sie lieben, in Erfüllung geht. Wir werden bei ihm sein, denn er gehört zu uns!



Als Lucky auf seiner Pflegestelle Mammina traf, wurde aus dem schüchternen kleinen Mann ein lustiges kleines Hundchen. Mammina verliebte sich in den kleinen Mann und die beiden wurden ein unzertrennliches Paar. Deshalb beschlossen wir, sie nur gemeinsam zu vermitteln. Das ist natürlich schwierig und dauert seine Zeit. Das es bisher mit der Vermittlung nicht klappte, war Schicksal. Bei Lucky wurde nun eine Netzhautablösung des einen Auges und eine poröse Netzhaut des zweiten Auges diagnostiziert. Inoperabel! Lucky wird erblinden! Ihm nun seine Gefährtin weg zu nehmen, werden wir ihm nicht antun. Die beiden bleiben zusammen. Er bekommt Medikamente, um die Erblindung des zweiten Auges hinauszuschieben.



Mäuschen ist ein 10J. Schäferhundmischlingsmädchen. Sie kommt ursprünglich aus Italien und wurde von einem anderen Verein in Deutschland vermittelt. Ein Vierteljahr war sie bei ihren Besitzern und aus einem ehemals fröhlichen Hund wurde ein verängstigter, gebrochener Hund. Die Besitzer schilderten sie in den fürchterlichsten Farben und wollten sie wieder los werden. Als wir von ihrem Schicksal erfuhren, beschlossenen wir sie in unseren Verein zu holen. Dieser angeblich hausuntaugliche Hund lebt nun bei uns im Haus. Sie hat noch kein einziges Mal in die Wohnung gemacht. Sie läuft tadellos an der Leine, ist verträglich mit Hunden und Katzen und bettelt um Streicheleinheiten. Vor allem Fremden ist sie misstrauisch und erwartet erst einmal Schlimmes. Was hat dieser Hund erlebt, dass sie so gebrochen ist und immer erst das Schlimmste befürchtet. Mäuschen fasst langsam Vertrauen zu uns und wir werden sie nicht enttäuschen!

Nach einem Jahr ist Mausi endlich angekommen! Wir müssen keine Angst mehr haben, dass sie in einem unbeaufsichtigten Fall wegläuft. Sie hatte nach einem halben Jahr gelernt, dass man auch beim Gassi gehen seine Geschäftchen verrichten darf, ohne gleich Hiebe zu ernten. Aber in ihrem Wesen gab es keine unangenehmen Veränderungen, sie blieb die zärtliche, unaufdringliche Hündin, die sie war. Ein kleiner Diamant!



Clementina ist auf einer Dauerpflegestelle da sie nicht vermiittelt werden konnte.



Carlo ist ein 9J. liebenswerter Settermischling. Er hat eine starke Gehbehinderung, die eine Vermittlung ausschließt. Seine Besitzer haben ihn abgegeben und nun haben wir ihn auf einer Dauerpflegestelle untergebracht. Er ist voller Lebensfreude und zum Sterben zu jung! Carlo liebt andere Hunde, Katzen und ganz besonders den Menschen. Schön wäre ein/e Pate/in die uns bei der ärztlichen Versorgung unterstützen würden.




Das ist Anna, eine liebe arme 8J. Kätzin. Als sie zur Ärztin kam, bestand kaum eine Überlebenschance für sie. Sie war über und über mit Maden befallen. Aber Anna hatte einen großen Überlebenswillen - sie wollte nicht sterben. Seit sie bei uns ist, bekommt sie Medikamente und Schonkost für ihren geschundenen Darm, die sie ihr Leben lang bekommen muss. Es ist ein ständiges auf und ab - mal sind wir voller Hoffnung und dann wieder nicht. Anna ist voller Lebensfreude und ihre Krankheit stört sie am wenigsten. Anna wird nie eine normale Vermittlungschance haben - es sei denn, ein Tierfreund erbarmt sich ihrer. Wenn Sie uns und Anna helfen möchten, können Sie dies gerne in Form einer Patenschaft tun.

Anna hat eine Patin gefunden, die uns bei ihrer Versorgung finanziell untersützt! Und Anna hat nun Geburtstag - sie wird ein Jahr alt! Keiner von uns glaubte daran, dass sie das schaffen wird, aber ihr Lebenswille und ihre Lebensfreude hat Berge versetzt! Die Anzeichen ihrer Erkrankung werden von Tag zu Tag weniger. Inzwischen kann sie normales Katzenfutter essen und verträgt es prima.Sie sieht immer noch wie eine kleine halbjährige Kätzin aus. Klein und zierlich. Aus ihren Augen sprüht die Freude am Leben und ihre Dankbarkeit, dass wir sie nicht aufgaben zeigt sie uns täglich mit all ihrer Liebe und Zärtllichkeit!



Unser inzwischen 10J. Notfallhund Scruffy, hat es leider nicht geschafft ein neues Zuhause zu finden. Trotz Verhaltenstherapie hatte sich keiner erbarmt diesem lieben Hund ein Zuhause zu geben. Scruffy´s Schwachstelle ist das Gassi gehen. Er gebärdet sich wie ein Wilder und wer das sieht, glaubt nicht, dass er im Haus der ruhigste und brävste Hund ist. In sicherer Umgebung macht er jedem anderen Hund vor, dass man ein vorzügliches Benehmen hat. Da Scruffy nun schon sehr lange auf seiner Pflegestelle ist, haben wir uns entschlossen, ihn auch dort zu belassen. Für Scruffy würde eine Welt zusammen brechen, wenn wir ihn dort wegholen würden. Wenn Scruffy auf diesem Wege einen Paten fände, der hilft, seine Versorgung zu sichern, wäre dem kleinen Mann und auch uns, sehr geholfen.



Bella ist eine liebe, 9 J. kleine Hündin. Seit einem Autounfall ist sie behindert. Sie sieht nur noch Umrisse und hat Probleme mit der Motorik. Wenn Bella läuft, sieht sie aus wie ein schwankendes Schiff! Die Vermittlung der kleinen Hündin gestaltet sich schwierig, da jeder Interessent davor zurückschreckt. Bella braucht einen Zweithund um sich zu orientieren, der muss der kleinen Dame aber auch sympathisch sein! Sie bedfindet sich derzeit auf einer Pflegestelle und es wäre schön, wenn sich ein Pate fände, der uns bei der Versorgung der kleinen Maus unterstützt!



Macchia hat Epilepsie, es ist keine organisch bedingte und auch keine tumoröse Epilepsie. Gott sei gedankt, denn ein Tumor hätte vieles in ihrem Verhalten zwar erklärt, wäre für sie aber im Laufe der Zeit einem Todesurteil gleichgekommen. Wir hoffen alle, dass Macchia trotz ihrer Erkrankung noch viele Jahre leben darf.

Zu Macchias Epilepsie ist nun auch noch eine schwere Lebererkrankung hinzu gekommen. Die Kleine mußte unzählige Untersuchungen über sich ergehen lassen. Die Ursache der Lebererkrankung blieb bis heute jedoch unentdeckt!