Katzenkastration

Wir wissen, es ist Katzenbabyzeit und natürlich möchte jeder ein niedliches kleines Kätzchen, wenn er sich entschlossen

hat eine Katze aufzunehmen. Aber da sind auch noch die anderen - halbstarke und erwachsene Schmusetiger, die dringend auf

ein neues Zuhause warten. Einen großen Vorteil haben diese Katzen, sie gehen nicht mehr die glatten Wände hoch, zerkratzen

mit ihren messerscharfen Krallen keine Waden mehr und sind dankbar, um ein Plätzchen wo sie geliebt werden. Auch sie waren

süße kleine Babys die viel zu schnell erwachsen wurden und wie lästiger Müll nun beiseite geschoben wurden. Ganz gleich wie

sie heißen: Gandhi, Bonnie, Nicki oder wie auch immer - geben Sie ihnen eine Chance, geben Sie ihnen ein neues Zuhause!

Wir möchten Ihnen aber auch die ängstlichen und scheuen Katzen ans Herz legen! Sie alle sind Opfer einer Gesellschaft, die nur junge und niedliche Katzenbabys möchten. Solange das so ist, werden von gewissenlosen Vermehrern immer wieder Babys "produziert". Die Nachfrage regelt den Bedarf. Für ein paar Euros werden Katzen verkauft, keiner interessiert sich, ob sie kastriert werden, wie sie leben und ob ihnen die oftmals so dringende ärztliche Hilfe zukommt. Geiz ist geil - aber bei Erkrankung des Tieres ist das nötige Geld nicht vorhanden. Die Mütter werden zu Gebärmaschinen und ausgebeutet für den Profit! Wenn Sie ein Tier aufnehmen, übernehmen Sie Verantwortung für dessen weiteres Leben - mit aller Konsequenz!

Wenn Sie ein scheues oder ängstliches Tier aufnehmen, brauchen Sie Geduld und Liebe! Sie werden im Laufe der Zeit die kleinen zögerlichen Schritte wahrnehmen und es wird sie glücklich machen zu erleben, wie Ihr Tier langsam wieder Vertrauen fast

Rusty vermittelt

Silas

Simba vermittelt

Siggi vermittelt

Sunny vermittelt

Bei einer Kastrationsaktion haben wir diese 8 kleinen Babys vorgefunden. Insgesamt 14 Katzen befanden sich dort und alle unkastriert. Die erwachsenen Katzen haben wir kastriert und wieder ausgesetzt. Uns wurde zugesagt, dass die Katzen gefüttert werden. Leider haben wir für diese scheuen, verwilderten Katzen keine Bauern- oder Reiterhöfe zur Verfügung, auf die wir sie umsiedeln können. Einzig die Kastration verhindert die Vergrößerung der Population. Verantwortlich hier - der Mensch. Die 8 kleinen Babys sind im Alter von 7 - 11 Wochen und müssen alle aufgepäppelt werden. Es sind 6 Katerchen und 2 Kätzinnen. Die Kätzinnen fauchen und verkriechen sich, die Kater sind verängstigt, lassen sich aber angreifen. Wir haben die 8 kleinen Katzen aufgenommen, denn bei ihnen besteht noch die Chance, sie als normale Kätzchen in ein Zuhause zu vermitteln. Aber bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Wir hoffen, dass wir keinen der Kleinen velieren, denn diese Babys bezahlen oftmals das unverantwortliche Verhalten der Besitzer mit ihrem Leben! Den Haltern ist es oftmals zu teuer ihre Katze zu kastrieren, wie teuer uns, den Tierschutz, aber solche Kastrationsaktionen und das aufziehen der Katzen kommt, interessiert sie nicht. Die Kleinen befinden sich in ärztlicher Betreuung und wir werden alles tun, dass sie den Sprung in ein normales, behütetes Leben schaffen.


Linda


Tibby Xena

Und wieder haben wir 3 scheue Kätzchen in Westhofen eingefangen. Xena, Tibby und Linda sind noch etwas scheu und wir suchen für die 3 liebevolle, geduldige Katzenfreunde. Xena und Tibby sind etwa 10-12 Wochen alt, Linda, die Ängstlichste ist ca. 8-9 Monate.


Krümel,ca.3 Jahre. Zurückhaltendes Katerchen sucht Menschen mit Katzenerfahrung. Krümel braucht andere Katzen und Menschen die ihm Zeit lassen sie kennen zu lernen


Nathan, ca. 2-3 Jahre, etwas schüchtern......

und kein hoffnungsloser Fall! Auch er war das Opfer des sinnlosen Vermehrens, weil die Menschen ihre Katzen nicht kastrieren lassen. Sind es zuviele, entsorgt man sie wie Müll. Er verträgt sich mit Artgenossen, ist dem Menschen gegenüber aber noch etwas zögerlich. Geduld und Liebe kann Berge versetzen - und auf diese Menschen bauen wir, damit diesen Opfern nochmals Gerechtigkeit widerfährt!



Samson und Orlando sind zwei armselige Katerchen.

Gejagt und ihres Lebens bedroht kamen sie zu uns.

Die Brüder sind ca. 2 Jahre alt und erwarten zur Zeit noch nicht viel Gutes

von den Menschen.

Es sind kleine Schritte, die sie in ein neues Leben führt, aber sie sind jung

genug, um auch diese Hürde zu schaffen.

Menschen mit Geduld u, Liebe und Katzenkenntnis sind hier gefragt,

die den beiden Brüdern zu einem besseren Leben verhelfen.

Verdient hätten sie es.



Ascan und Nekra sind ca. 1 Jahr alt. Die beiden haben als kleine Kätzchen sehr viel Negatives erfahren. Sie mussten sich alleine durchschlagen und wurden von den Menschen mit brachialer Gewalt verscheucht. Da wundert es nicht, wenn das Vertrauen in die Menschen auf der Strecke blieb! Als wir sie holten, waren sie sehr scheu. Inwischen merken sie aber, dass nicht jeder Zweibeiner ihnen Gewalt antun will.Die Neugierde siegt und sie nähern sich dem Menschen zaghaft. Dass die beiden noch scheu sind, ist nicht ihr Verschulden - der Verursacher ist der Mensch! Sie haben es verdient, in ein normales Leben zurück zu kehren und Geduld und Liebe kennenzulernen!


Bitte vergessen Sie unsere Senioren nicht, auch sie brauchen unsere Hilfe! Wenn wir sie nicht annehmen, wer dann?

Diese älteren Katzen sind ruhig und schmusig und strahlen so viel Ruhe aus!


Viele unser jungen Katzen haben anfangs Angst und sind noch sehr scheu. Erfahrungsgemäß verliert sich ihre Ängstlichkeit aber doch und sie werden zu treuen, anhänglichen Lebensgefährten wenn sie in die Obhut von katzenerfahrenen Menschen mit Geduld und Ruhe kommen, die ihnen die nötige Zeit geben um ihre Ängste zu überwinden. Diesen Tieren eine zweite Chance zu geben,zu sehen wie sie frei werden, ist eine wunderschöne Erfahrung und ein großes Geschenk!



Katzenkastration

Das Elend bei den Katzen in unserem Lande ist inzwischen so groß wie in Süd- und Osteuropa. Immer weniger Katzen werden kastriert und so wird das Leid bei den Tieren immer größer. Sie werden auf brutale Art und Weise entsorgt oder einfach ihrem Schicksal überlassen. Um dem entgegen zu wirken versuchen die Tierschutzvereine mit ihren Kastrationsaktionen die Menschen zu erreichen und den Katzen zu helfen. Bilder wie wir Sie Ihnen zeigen müssen der Vergangenheit angehören. Wir können und wollen nicht diejenigen sein, auf die die Last der Verantwortung abgeschoben wird. Jeder Katzenbesitzer sollte sich seiner Verantwortung stellen. Herrenlose Katzen brauchen unsere Hilfe, damit sie nicht elend krepieren. Wenden Sie sich an uns oder an Ihren nächstgelegenen Tierschutzverein, damit den Ärmsten der Armen geholfen werden kann. Wir helfen auch über den Zeitraum der Aktion hinaus verwilderten Hauskatzen, denn unkontrollierte Vermehrung produziert Leid, das verhindert werden könnte.

Wir treten für unsere Mitgeschöpfe ein - tun Sie es bitte auch!

Links eine verwilderte Katze, der wir nicht mehr

helfen konnten. Rechts ein Kater der entsorgt wurde,

indem die Besitzerin ihn aus 8 Meter Höhe aus dem Fenster warf.

Auch ihm konnten wir nicht mehr helfen, er starb an seinen

schweren Verletzungen.